Download PDF by Armin Klein: Besucherbindung im Kulturbetrieb: Ein Handbuch

By Armin Klein

ISBN-10: 3531154699

ISBN-13: 9783531154695

ISBN-10: 3531909134

ISBN-13: 9783531909134

Die Bedeutung von Besucherorientierung und Besucherbindung - unter den Stichworten purchaser courting advertising and marketing und Kundenbindung in der kommerziellen Wirtschaft längst als zentrale Aufgabe eines zukunftsorientierten advertising erkannt - ist im Kulturbetrieb, zumal im öffentlichen, noch kaum im allgemeinen Bewusstsein. Dabei wird eine langfristige Bindung der Besucher an die jeweilige Kultureinrichtung - sei es ein Theater, ein Museum oder aber eine Musikschule oder eine Volkshochschule angesichts wachsender Konkurrenz auf dem Kulturmarkt der Erlebnisgesellschaft immer wichtiger.
"Damit Sie gerne wiederkommen!" - dies ist das untergründige Motto, das sich durch das ganze Buch zieht. Der Kulturnutzer in der Erlebnisgesellschaft hat die große Auswahl: er kann wählen, er will wählen und er wird immer wählerischer. Kultureinrichtungen müssen auf diese Entwicklung reagieren und ihrerseits Strategien hervorbringen, um weiterhin ihren Bestand zu sichern.

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Aber im täglichen Betriebsablauf fallen auch jede Menge qualitativer Daten an, die leider viel zu wenig als solche erkannt und wahrgenommen werden. In den meisten Museen bzw. Ausstellungen liegen Gäste- bzw. Besucherbücherr aus, in denen Besucher ihre Kommentare oder Anregungen festhalten. Diese bieten, richtig ausgewertet, gewöhnlich eine Vielzahl von überlegenswerten Hinweisen. An der Kasse, an der Garderobe, im Foyer äußern sich Besucher; die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort sind zu motivieren, die wichtigen Informationen, die ihnen zugetragen werden, an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten: Äußerungen über ungünstige Anfangszeiten, Verärgerung über den zum x-ten mal versagenden Parkscheinautomaten in der Tiefgarage, Kommentare über die völlig überteuerten Programmhefte usw.

2) Auf der anderen Seite stehen die Besucher bzw. die Nutzer einer künstlerischen Produktion, eines kulturellen Produktes: die Theatergänger, die Konzertbesucher, die Ausstellungs- und Museumsbesucher, die Teilnehmer eines Volkshochschulkurses oder des Musikschulunterrichtes usw. Sie sind die Adressaten der künstlerischen bzw. kulturellen Produktion, denn jeder Schauspiele möchte gesehen, jeder Musiker gehört, jeder Autor gelesen werden. (3) Sehr häufig wird der Rezipient allerdings nicht unmittelbar und direkt mit einem Kunstwerk oder einer kulturellen Produktion konfrontiert, sondern es treten Mittler und Vermittler zwischen den Produzenten und den Rezipienten.

3. Wer sind unsere Besucher? Im vorigen Kapitel wurde festgestellt, dass maximale Besucherorientierung davon ausgeht, den Kunden nicht als Ziel, sondern als Auslöserr der Aktivitäten einer Kultureinrichtung zu begreifen. Der Besucher ist also nicht jemand, dem ein entsprechendes Angebot möglichst geschickt vermittelt werden muss (dies wäre der traditionelle Ansatz der herkömmlichen Museumspädagogik), sondern dass umgekehrt ganz prinzipiell vom Besucher her gedacht werden muss. Wer ist „er“, wer ist „sie“?

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Besucherbindung im Kulturbetrieb: Ein Handbuch by Armin Klein


by Kenneth
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