Get Das Böse als Vollzug menschlicher Freiheit: Die PDF

By Lisa Egloff

ISBN-10: 3110474824

ISBN-13: 9783110474824

Evil is the center problem in wondering freedom. With willing historic understanding, this learn reconstructs the tricky interrelation among freedom and necessity in German Idealism and illuminates Schelling’s systematic procedure round the yr 1809. This reinterpretation of Schelling’s treatise on freedom considers systematic and theological questions in addition to the powerful culture of Platonism and Neo-Platonism.

Das Böse ist die zentrale Herausforderung für das Denken der Freiheit. Die vorliegende Studie rekonstruiert historisch versiert den Problemzusammenhang von Freiheit und Notwendigkeit im Deutschen Idealismus und präzisiert den systematischen Lösungsansatz Schellings um das Jahr 1809. Diese Neuinterpretation der Freiheitsschrift berücksichtigt auch die theologischen Fragen und die im Hintergrund wirksame culture des (Neu-)Platonismus.

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Therefore, Krijnen introduces a brand new meta-perspective, delivering a extra entire and extra primary social ontology in most cases in addition to an organizational ontology specifically. Exploring the Kantian and Hegelian culture of philosophy, he convincingly indicates rejuvenated kind of German idealism comprises fascinating chances for constructing a present-day social and organizational philosophy.

Extra info for Das Böse als Vollzug menschlicher Freiheit: Die Neuausrichtung idealistischer Systemphilosophie in Schellings Freiheitsschrift

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Die Ansicht der Natur als Objekt des Wissens wird damit als eine ausgezeichnet, die der Natur in ihrem noumenalen Sein nicht entspricht. Von dieser ist die Natur als Objekt nur gleichsam das tote Produkt, die TatSache, welche auf eine aufgehobene Tätigkeit verweist (vgl. AA I,9,1, S. 67/ SW III, S. 376). Die Natur wird damit nicht mehr innerhalb der Sphäre des egologischen Selbstbewusstseins gedacht, sondern ausgehend von der Frage nach den Bedingungen des Wissens diese Sphäre transzendierend. Dieserart wird sie über die Transzendentalphilosophie hinaus statt primär als Nicht-Ich,⁷ als Eigenständiges angesetzt.

Aber auch Schelling schreibt bereits am 4. “ (AA III,1, S. 22) Trotz der gemeinsamen Absicht, das eine System, welches theoretische, praktische und ästhetische Vernunft vereint, durch das Wollen als praktische Vernunft zu fundieren, resultieren daraus differente Freiheitssysteme. Zwischen Schelling und Fichte stand von Anfang an auch der Freiheitsbegriff selbst zur Debatte. Bis zum endgültigen Bruch zwischen ihnen im Jahr 1801 tritt die Grunddissonanz bei gleicher Intention, nämlich den kantischen Geist weiter zu tragen, immer stärker hervor.

Damit fanden die Frühidealisten die Freiheit respektive den Willen als Unbedingtes vorgegeben, durch welches sie der kantischen Philosophie „Sinn und Zusammenhang“ geben wollten. Ausgehend von der Freiheit als unbedingtem Wollen schien es ihnen möglich, zu den „Bruchstücke[n] und Resultate[n]“ die „Prämißen“ zu liefern, von welchen her die kantische „Sache“ System werde. So schreibt Schelling am 6. Januar 1795 in einem Brief an Hegel: Die Philos. ist noch nicht am Ende. Kant hat die Resultate gegeben: die Prämißen fehlen noch.

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Das Böse als Vollzug menschlicher Freiheit: Die Neuausrichtung idealistischer Systemphilosophie in Schellings Freiheitsschrift by Lisa Egloff


by Charles
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